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Pfarreiengemeinschaft Völklingen St. Eligius
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Anmeldung zu den Gottesdiensten

Aufgrund des Schutzkonzeptes im Zuge der Corona-Pandemie ist es von Nöten, sich für die Gottesdienste anzumelden.
Natürlich können Sie gerne im Pfarrbüro anrufen (06898/9146800). Sie können sich aber auch unter folgendem Link online anmelden:
Ausgebuchte Gottesdienste werden im Online-Formular nicht mehr angezeigt!
Das Festivalprogramm finden Sie unter http://www.festivaldorgues.org/Programme.htm

Kurzfristige Anmeldung für die Orgel- und Kirchenführung am Sonntag, 12. September, 16.15 Uhr in St. Eligius noch möglich bei: andrea.schwindling@kirche-vk.de.

Pfarrverwaltung in Völklinger Händen
 
Mit der Verabschiedung von Pfarrer Thomas Weber am 29. August wird die Pfarreiengemeinschaft Völklingen St. Eligius vakant. In Absprache mit Dechant Franz-Josef Werle und der Personalabteilung des Bistums Trier wird die Interimszeit in Völklinger Händen bleiben.
Das heißt: Kaplan Michael Meyer (Verwaltung) und Gemeindereferentin Andrea Schwindling (pastorale Koordination) übernehmen gemeinschaftlich die Pfarrverwaltung und werden diese Zeit zusammen mit dem Pfarrhausteam (den Diakonen Patrick Winter und Reimund Franz und den Sekretärinnen) und der Rendantin Katja Biwer so gut es geht bestreiten.
Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen und euch den Weg der Kirche von Völklingen weiterzugehen, um Gottes Gegenwart in unserer Stadt zu entdecken.
Michael Meyer und Andrea Schwindling

Abschied und Neubeginn

Liebe Völklinger,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der katholischen Pfarreiengemeinschaft Völklingen St. Eligius,
ich grüße Sie heute sehr herzlich und in großer Dankbarkeit für die gemeinsame Weggemeinschaft in der Pfarreiengemeinschaft Völklingen St. Eligius, zum Teil schon seit vielen Jahren.
Manche von Ihnen wissen, dass ich bereits seit zwei Jahren darüber nachdenke, an einen anderen Ort und in eine andere Verantwortung zu wechseln. Der Zeitpunkt dafür ist jetzt gekommen:  Nachdem ich 13 Jahre Pfarrer in Völklingen und davon zehn Jahre in der großen Pfarreiengemeinschaft bin, gibt es aus Trier grünes Licht für einen Wechsel in die Pfarreiengemeinschaft Rupertsberg zwischen Rhein und Nahe. Zeitgleich wurde mein Stellenwechsel dort und in Völklingen nach den Gottesdiensten bekannt gegeben.  
Meine Verabschiedung ist für den 29. August (Sonntag) um 10.30 Uhr in oder an der Kirche St. Eligius geplant.
Damit endet meine Aufgabe als Pfarrer in Völklingen und in der Pfarrverwaltung der Pfarreiengemeinschaft Heusweiler.  Es gibt nicht den perfekten Zeitpunkt zum Abschied. Daher möchte ich die Wochen im August dazu nutzen, Projekte möglichst abzuschließen. Sehr dankbar bin ich für die gemeinsame Zeit, die vielen Begegnungen, für gemeinsames Feiern und Trauern. Auch danke ich vielen für Ihr engagiertes Mitwirken und die konstruktive Diskussion der vergangenen Monate auf dem Weg der Fusion zu einer Pfarrei. Ich schaue sehr dankbar auf erfüllte, ereignisreiche Jahre in Völklingen zurück, wo mir Menschen und Stadt ans Herz gewachsen sind.
Vor meinem Abschied im August wird unser Pastoralteam mit unserem Dechant und mir nach guten Lösungen suchen, die Seelsorgeaufgaben in der Zeit der Vakanz zu erfüllen und die weiteren Schritte zur Fusion gut zu begleiten, bis ein neuer Pfarrer ernannt wird. Dafür danke ich besonders den engagierten Seelsorgerinnen und Seelsorgern, mit denen ich seit vielen Jahren hier in Völklingen zusammenarbeiten durfte.  
Die Übergangszeit von der Verabschiedung bis zur Vorstellung an meinem neuen Einsatzort werde ich für Exerzitien und Weiterbildung nutzen.
Meine neue Aufgabe in der Pfarreiengemeinschaft Rupertsberg bietet mir die Möglichkeit, als „Priester-team in solidum“ zu arbeiten. Die Verwaltungs- und Leitungsaufgaben werden vom „Moderator“ wahr genommen, während ich mich mit Gemeindereferentin und Diakon um Seelsorgeaufgaben kümmern kann. Das ist eine Chance, die ich mit Freude annehmen will.
Ich freue mich auf die kommenden Wochen hier in Völklingen und auch auf die neuen Aufgaben am Rupertsberg in den Pfarreien Bingerbrück, Daxweiler, Dörrebach/Seibersbach, Münster-Sarmsheim, Stromberg, Waldalgesheim und Weiler, wo die Vorstellung am 30. und 31. Oktober geplant ist.                
Thomas Weber
 
 
Einstimmiges Votum für Fusion

Die sieben Gemeinden St. Eligius, St. Michael, St. Konrad, St. Paulus, Schmerzhafte Mutter, Christkönig und St. Antonius, die sich vor zehn Jahren zu einer Pfarreiengemeinschaft zusammengeschlossen haben, gehen einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Einheit:  Am 31. Mai haben alle Verwaltungs- und Pfarreienräte den einstimmigen Beschluss gefasst, ab dem 1. Januar 2022 zu einer einzigen Pfarrei zu fusionieren. Sie wird den Namen der Mutterpfarrei St. Eligius tragen und fortan nur noch über einen Pfarrgemeinderat (PGR) und einen Verwaltungsrat (VR) organisiert sein, der jährlich einen gemeinsamen Haushalt verabschiedet. Die Wahlen zu den neuen Gremien sind für den Januar 2022 geplant.
Diesen Beschluss, sich noch fester zu verbinden und zu einer Einheit zu verschmelzen, haben die Räte mit der klaren Motivation verabschiedet, die Gemeinschaft zukunftsfähig zu machen. Es geht darum, Kräfte zu bündeln und neue Energien freizusetzen. Denn die Phase der Einzelkämpfer ist vorbei. Die Überzeugung, dass die neue Pfarrei nur als ein enger Verbund im Geiste der Geschwisterlichkeit den Herausforderungen der Zukunft begegnen kann, ist in einem jahrelangen Prozess gereift. Der formal-juristische Schritt der Fusion ist lediglich das Resultat eines allmählichen und organischen Zusammenwachsens, das vor mehr als einem Jahrzehnt zu keimen begonnen hat.
Der Beschluss kommt nicht etwa per Dekret von oben, sondern ist eine eigenständige Reaktion der Pfarreiengemeinschaft St. Eligius auf das Scheitern der XXL-Pfarrei der Zukunft, wie Bischof Ackermann sie nach der Synode (2013 – 2016) für 2020 geplant hatte. Dieser Zukunftsentwurf hatte mit dem in Rom erwirkten Veto im April 2020 keine Chance mehr auf Realisierung. Eine Alternative musste her, ein schlichtes Weiter-So war indiskutabel. Denn die Veränderungen in der Gesellschaft wie in der kirchlichen Welt, man braucht nur an den Seelsorgermangel und die abnehmende Zahl der Kirchgänger zu denken, verlangen neue inhaltliche Konzepte, aber auch strukturelle Antworten, wenn es darum gehen soll, nicht mit viel Frust und Kräfteverschleiß den Mangel zu verwalten.
Kornelia Schrenk-Eckert

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