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Pfarreiengemeinschaft Völklingen St. Eligius
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Ostern-Anfang einer Verwandlung
Patrick Winter
Ostern ist kein Märchen von einer heilen Welt, kein leichtfertiges Überspielen des Todes. Aber es ist der Anfang einer Verwandlung, die dort beginnt, wo Menschen dem gekreuzigten und auferstandenen Christus in den Alltag ihres Lebens hinein nachgehen. Dort,
- wo wir uns durch Enttäuschungen nicht entmutigen lassen und in einer vielleicht undankbaren Aufgabe ausharren;
- wo wir nicht bloß unser Pensum durchziehen, sondern entdecken, wie kostbar die Zeit ist, die wir einem anderen schenken können;
- wo wir die alltäglichen treuen Dienste eines Menschen nicht selbstverständlich nehmen;
- wo wir auch dem weniger Interessanten und Attraktiven Beachtung schenken;
- wo wir von Konkurrenz- und Rachedenken frei sind.
Da hat Ostern mitten im Leben schon Fuß gefasst.
Freilich ist das nur ein unscheinbarer Anfang. Den letzten Beweis, dass die Liebe siegt, dass wir durch den Tod der endgültigen Auferstehung entgegengehen, dass nicht umsonst gelitten und gegeben ist, bekommen wir zu Lebzeiten nicht. Wir dürfen nur daran glauben und darauf vertrauen. Dabei können uns das Glaubenszeugnis der Kirche durch die Jahrhunderte hindurch und so vieler Menschen vor uns zum Vorbild werden, die auf diesen Glauben gebaut haben und damit leben und sterben konnten.
Letztlich bleibt uns nur zu sagen, wie wir es so oft mit einem scheinbar nebensächlichen Satz tun:
Wir werden sehen!
Frohe Ostern!
 
 
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