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Pfarreiengemeinschaft Völklingen St. Eligius
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Reimund Franz
"Erwartung(en)"
Wir stehen am Beginn des Adventes. Jährlich bereiten wir uns in diesen vier Wochen vor Weihnachten auf die Geburt Jesu vor, genauer auf die Erinnerung an diese Geburt vor gut zweitausend Jahren. Wir bereiten uns vor auf die jährliche Feier daheim im Kreise der Familie, der Freunde oder hoffen zumindest darauf, bereiten uns vor auf die Feier in unseren Gemeinden. Zugleich verweist der Advent auf das endzeitliche Ankommen Jesu Christi. Denn er hat ja versprochen wiederzukommen. Somit ist diese Zeit eine Zeit der Erwartung auf das Ankommen und daher leitet sich ja das Wort aus dem Lateinischen ab, advenire - ankommen. Wir in Völklingen warten auch gespannt! Am 1. Januar 2022 beginnt etwas Neues. Aus den Pfarreien unserer bisherigen Pfarreiengemeinschaft wird die neue Pfarrei St. Eligius. Als ich erstmals hier anfing vor 27 Jahren war es das Dekanat Völklingen, dann die Pfarreiengemeinschaft, nun die Pfarrei St. Eligius. Wir sind gespannt, wie es wird. Spannung gehört zum Erwarten. Es ist wie mit einer menschlichen Geburt. Die Eltern sind gespannt , was es wird, auf jeden Fall ein Mensch! Und dieser ist mit allem, was zum Menschsein dazugehört ausgestattet, gesegnet. Es ist an seiner Umwelt, den Menschen um ihn herum, dass seine Anlagen sich entfalten können. Wir, die wir bisher in Völklingen und seinen Pfarreien aktiv waren, wir sind eingeladen, die Geburtshelfer zu sein. Wir, die Getauften und alle, die mit dazu beitragen wollen, dass das Neue gelingt und sich entfalten kann, sind eingeladen mitzumachen. Es ist noch nicht alles fertig. Einen Pfarrer zum Beispiel haben wir nicht, aber ganz viele engagierte Ehrenamtliche, die das Team der Hauptamtlichen unterstützen.  Vertrauen wir auf den Heiligen Geist, auf Gottes Wirken unter uns. Er hat es vorgemacht, er wurde selber Mensch und hat sich anvertraut. Erwarten wir ihn. Dann wird es gut!
Herr,
wie du willst, soll mit geschehen,
und wie du willst, so will ich gehn,
hilf deinen Willen nur verstehen.
Herr,
wann du willst, dann ist es Zeit,
und du willst, bin ich bereit,
heut und in alle Ewigkeit.
Herr,
was du willst, das nehm ich hin,
und was du willst, ist mir Gewinn,
genug, dass ich dein eigen bin.
Herr,
weil du´s willst, drum ist es gut
und weil du´s willst, drum hab ich Mut.
mein Herz in deinen Händen ruht.
(Lieblingsgebet von Pater Rupert Mayer SJ)
 
 
 
 
 
 
 
 
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