Kirche-VK.de

Pfarreiengemeinschaft Völklingen St. Eligius
Direkt zum Seiteninhalt
    Thomas Weber
weniger oder mehr?
Die Fastenzeit lädt uns traditionell zum Verzicht ein.
Das WENIGER will ein Reiz oder ein Zeichen für Veränderung sein, dabei geht es im besten Sinne um Umkehr und Erneuerung. Auch in Corona-Zeiten hat sich manche Gewohnheit bei mir eingeschlichen, wo WENIGER eine neue Chance zu MEHR Leben bringen könnte.
Ich habe mich für diese Fastenzeit entschieden, in der Suche nach Umkehr und Erneuerung in diesem Jahr nach dem MEHR zu suchen.
Es gibt schon so viel, worauf wir durch die Einschränkungen der Pandemie verzichten müssen. Könnte es deshalb sein, dass Umkehr und Erneuerung womöglich besser durch MEHR angestoßen wird, als durch WENIGER?
Wie wir es gewohnt sind, steht als  Überschrift auch über diese Fastenzeit das sechste Kapitel des Matthäusevangeliums, das uns die rechte Gesinnung empfiehlt für unsere Erneuerung. Wohl heißt es WENIGER um des eigenen Ansehens und der eigenen Ehre willen Almosen geben, beten und fasten.
Aber MEHR geben, um mit anderen zu teilen und ihnen zu helfen und gemeinsam Verantwortung zu tragen; MEHR beten, um mich als Gottes Geschöpf zu wissen und ihn Wegbegleiter an meiner und deiner Seite zu wissen; MEHR verzichten, um aufmerksam, dankbar und frei zu sein.
Das MEHR macht Lust auf Fastenzeit.
Meine Fastenvorsätze in diesem Jahr beginnen deshalb mit MEHR.
So manches wird dadurch ganz selbstverständlich WENIGER.
Die ersten Erfahrungen mit diesem Fastenvorsatz erinnern mich an den Titel der Misereor-Fastenaktion: Es geht! Anders.
Was könnte dieses Motto in mir und in unserer Gesellschaft bewirken!
Ich wünsche uns eine gesegnete erfüllte andere Vorbereitungszeit auf Ostern!
 
Zurück zum Seiteninhalt