Kirche-VK.de

Pfarreiengemeinschaft Völklingen St. Eligius
Direkt zum Seiteninhalt
Patrick Winter
Ostern braucht Wort und Erlebnis
Wir stehen am Beginn der Osterzeit. In den kommenden Wochen werden wir immer wieder die Botschaft von der Auferstehung hören, singen, beten. Wir werden uns mit den Jüngern auf verschiedene Wege machen.
In den Abendmahlssaal, nach Golgotha, zum leeren Grab, durch Höhen und Tiefen und zurück in den Alltag.
Vielleicht können uns die beiden Emmausjünger dabei Begleitung und Ermutigung sein. Die beiden Emmausjünger und ihr Begleiter Jesus - drei Gestalten. Wir schauen ihnen nach; wir sehen nicht ihre Gesichter, nur ihre Rücken. Die drei gehen uns voraus. Sie sind wie eine Einladung, mit ihnen zu gehen, - ihrem Gespräch zu lauschen, - sich selbst in das Gespräch mit dem Unbekannten einzubringen. Die beiden nutzen den gemeinsamen Weg, um zu reden und sich auszutauschen. Ihre Gedanken, ihre Gefühle, ihre Trauer, ihre Not, all das versuchen sie, in Worte zu fassen und zur Sprache zu bringen. Scheinbar gelingt es ihnen gut, zu laufen und gleichzeitig zu reden. Versuchen auch wir über unsere Erfahrungen zu reden, bewegen wir uns dazu und machen wir uns auf den Weg – auf den Weg, den das Leben uns vorzeichnet.
Aber bleiben wir nicht in den Worten stecken. Suchen wir immer wieder das Erleben auf. Im Teilen des Brotes haben die Jünger Jesus erkannt.
Wenn uns die Botschaft des Glaubens zum Erlebnis wird, dann können wir daraus leben. Und das müssen wir nicht für uns behalten. Wir können dann auch Zeugen des Auferstandenen werden, so wie es die Jünger von Emmaus taten.
 
 
 
Zurück zum Seiteninhalt