Pfarreiengemeinschaft Völklingen St. Eligius
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Wort zum Anfang

 

 

Christus auf dem Bahngleis erwarten

 

„Advent“ kommt vom lateinischen Wort „adventus“ und lässt sich mit „Ankunft“ übersetzen, das ist allseits bekannt. Unter dem Begriff „Ankunft“, in großen schwarzen Buchstaben geschrieben, finden wir auf Bahnhöfen und Flughäfen eine lange Liste mit Zügen und Flugzeugen, die tagtäglich ankommen. Unter dem Begriff „Advent“, in roten Buchstaben geschrieben, finden wir im Kalender vier Sonntage, die die Vorweihnachtszeit angeben. Hier ist ganz klar die Ankunft Christi gemeint. Gibt es eine Sicherheit mit der beides immer wieder abläuft, die Ankunft der Züge im Bahnhof und die  Ankunft Christi am Weihnachtsfest?  Zum Zugverkehr gehören Wartende, die einen, die in den nächsten Zug einsteigen wollen und andere, die einen lieben Menschen am Bahnsteig erwarten. Wartet niemand auf einen Zug, so wird dieser vermutlich gestrichen und fährt nicht mehr. Auch zum Advent gehören wartende Menschen. Aber kommt Christus auch an, unabhängig davon, ob ihn jemand erwartet? Die Gefahr, dass die Weihnachtsfeiertage vorbeirasen, kennen sicherlich viele. Doch die Adventszeit als
Vorbereitungszeit rast mindestens ebenso schnell vorbei. Viele (schöne) Termine sind in die vier Wochen gepackt und vorzubereiten gilt auch noch einiges. Vermutlich hilft es uns, uns selbst zu Beginn der Adventszeit zu fragen: Was brauche ich, um den Advent und Weihnachten bewusst zu erleben? Vielleicht blättern wir den Kirchenkurier durch und finden das ein oder andere Angebot, das uns zu Stille und Gebet einlädt, das uns Begegnung ermöglicht oder auf eine andere Art und Weise anspricht.  Auf Christus warten, heißt aufmerksam und empfindsam zu sein für Gottes Gegenwart in unserer Welt und in den Menschen, die uns begegnen. Gott will auch heute zur Welt kommen in uns, durch uns, mit uns. Wir suchen und finden Christus im Zuwenden zu Menschen, wenn wir uns auf Menschen zubewegen, auch wenn er oder sie es nicht zu verdienen scheinen, wenn wir Vertrauen schenken, auch wenn wir enttäuscht worden sind, wenn wir nachgeben, auch wenn es uns als Schwäche ausgelegt werden kann, wenn wir Hoffnung haben, auch wenn es aussichtslos erscheint. Dann kann Jesus Christus wirklich in unserem Leben ankommen, weil wir an seinem Bahngleis auf ihn warten. Ich wünsche Ihnen diese Erfahrung und eine gesegnete Adventszeit. 

Jessica Schanno

 

 

Aktueller Stand

 Letzte Änderungen: (27.11.2016)

- Kirchenkurier zum Herunterladen bereitgestellt

- Gottesdienstordnung aktualisiert

 

 

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