Pfarreiengemeinschaft Völklingen St. Eligius
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Wort zum Anfang

 

 

Klein und unscheinbar

 

Wie vielen Menschen sind Sie denn heute schon begegnet? Das ist eine Frage, die wir meist gar nicht so auf Anhieb beantworten können, wenn wir alle Begegnungen im Laufe eines Tages zusammenzählen wollen. Dennoch sind es gerade diese tagtäglichen Zusammentreffen, die unser Leben mit Sinn erfüllen oder wie es der deutsche Pfarrer und Schriftsteller Anton Kner (1911 bis 2003) ausdrückte: „Unser Leben ist die Geschichte unserer Begegnungen.“
Genau eine solche Begegnungsgeschichte steht im Mittelpunkt des Festes der Darstellung des Herrn (2. Februar). Der 40 Tage alte Jesus wird von seinen Eltern in den Tempel getragen und Gott dargebracht. Dort zugegen sind die Prophetin Hanna und der greise Simeon. Zwei alte Menschen, die den größten Teil ihres Lebens gelebt haben und auch sicherlich keine allzu großen Ereignisse mehr erwarten. Ihr Glaube und ihr Gottvertrauen sind das tragende Fundament ihres Lebens. Von Gott erwarten sie alles. ER ist ihr Heil und der Ort, indem sich all ihre Sehnsüchte und Träume vollenden. Gerade ihr Leben und das immer tiefer werdende Gottvertrauen haben sie fähig gemacht, dieses Heil auch zu erkennen: an einem für sie gewöhnlichen Tag, dort – im Tempel - wo sie immer ein- und ausgehen, wo eigentlich nichts Besonderes geschieht, erkennen sie, dass ihnen das Heil begegnet; dass ihnen Gott selbst begegnet, in dem kleinen, 40 Tage alten Jesus. Nicht umsonst heißt das Fest der Darstellung des Herrn in der Ostkirche auch „Fest der Begegnung“.
Gott begegnet den Menschen – nicht nur damals der Prophetin Hanna und dem greisen Simeon – sondern auch einem jeden Einzelnen von uns heute. Dabei dürfen wir keine großen und auffälligen, mit viel Getöse daherkommenden Gottesauftritte erwarten. Nein, Gott kommt zu uns Menschen eher klein und unscheinbar. ER kommt mitten in die Begegnungen unseres Alltags. Dort, wo unser Herz berührt und angerührt wird; bei einem kurzen Gruß, einem guten Wort, einem liebevollen Blick oder einer herzlichen Umarmung.
So wünsche ich uns, dass wir sensibel bleiben und erkennen mögen, wenn Gott Ihnen, Dir und mir im Alltag begegnet!

 

Andrea Schwindling

 

 

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 Letzte Änderungen: (17.12.2016)

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