Pfarreiengemeinschaft Völklingen St. Eligius
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Wort zum Anfang

 

Zeit für Gott nehmen

 

 

Innehalten.
Zur Ruhe kommen.
Einen Ort der Stille suchen.
Meinen Alltag für einen Moment unterbrechen.
Zeit für mich.
Zeit für meine Seele.
Zeit für Gott.
Innehalten.

 

 

 

So beginnen wir jeden Donnerstag unsere Meditation in der Eligius-Kirche. Bei Musik, Text und Gebet verweilen wir 15 Minuten vor Gott, um ihm unser Leben hinzuhalten. Ich merke immer wieder, wie wohltuend es ist, sich diese Auszeit zu nehmen – zu gönnen.
Das Leben könnte auch anders sein. Das Leben anders zu gestalten, diesen Vorsatz haben wohl viele Menschen Jahr für Jahr in der Fastenzeit. Sie beginnt am Aschermittwoch und bietet 40 Tage lang die Chance, sich auf sich selbst zu besinnen. Eine alte Gewohnheit ändern oder eine neue einüben, etwas bewusster tun oder etwas ganz unterlassen – es gibt viele Möglichkeiten, sich selbst besser kennenzulernen und so den Blick auf das Wesentliche zu schärfen. Am Anfang der Fastenzeit hören wir aus dem Matthäus-Evangelium, dass Jesus sagt: „Du aber geh in deine Kammer, wenn du betest und schließ die Tür zu, dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.“
Ich meine, Jesus möchte uns dazu einladen, zur Ruhe zu kommen. Einen Ort der Stille zu suchen, um so mit Gott ins Gespräch zu kommen.
Sich so auf sich selbst zurückziehen zu können, damit das Wesentliche zum Vorschein kommen kann. In der Fastenzeit haben wir die Gelegenheit, unser Leben zu verlangsamen, damit wir mit uns selbst in Beziehung kommen und klarer sehen, wohin wir gehen wollen. Wir werden eingeladen zu Ruhe und Schweigen. Im Schweigen lassen wir das Reden los, unser Wichtig-genommen-werden-wollen und Recht-haben-wollen. Meister Eckhart sagt: „Ich sitze und schweige und höre, was Gott in mir redet.“
Schweigen bedeutet, nicht ein-fach „Nicht-Reden“ – zum richtigen Schweigen gehören Zeit und Stille und die Wendung nach innen. Es gibt eine Fastenaktion die heißt: „7 Wochen anders leben“. Von was lassen Sie sich in der Fastenzeit ansprechen? Ich möchte zur Ruhe kommen – in der Stille Gott suchen und IHM begegnen.

 

Bernhard Petry

 

 

 

Aktueller Stand

 Letzte Änderungen: (3. März 2017)

- Kirchenkurier zum Herunterladen bereitgestellt

- Gottesdienstordnung aktualisiert

- "Aktuelles" überarbeitet

 

 

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