Pfarreiengemeinschaft Völklingen St. Eligius
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Wort zum Anfang

 

 

ER wartet neu jeden Tag auf uns

 

Weihnachten steht vor der Tür. Seit Wochen wirbelt ein großer Teil der Menschheit - ob es notwendig ist oder nicht - wie wild. Wir überlegen was wir uns schenken, Backöfen laufen heiß, Hausputz wird gehalten, Fenster und Gardinen werden auf Hochglanz gebracht, als ob höchste Staatsgäste zu Besuch kämen. Kurzum – allüberall laufen die inneren und äußeren Motoren der Menschen heiß – wir rüsten, ja wir rüsten auf für Weihnachten. Denn dieses Fest übt eine Faszination aus wie sonst kein anderes. Da werden Kräfte wach, Empfindungen und Erinnerungen, die in uns Menschen etwas mobilisieren, was gar in den heißesten Sommertagen im Winterschlaf  liegt. Da kommt das Besondere dieses Festes mit voller Wucht durch, dass kaum einer sich dagegen wehren kann.  Und nun, wenn Weihnachten da ist, mögen wir uns nach all den Vorbereitungen, dem Treiben und der Hektik fragen: hat das alles sein müssen? Vorbereitungen gehören schon dazu, allerdings nicht nur die Äußerlichen, sondern vor allem die Inneren, diejenigen, die unsere Person, unser Leben, unsere Beziehung zu Gott und zu den Mitmenschen betreffen.  Weihnachten darf sein und seine Faszination auf uns ausüben, uns erfassen auch und gerade bei unseren Gefühlen und Empfindungen. Es darf ein Stück
Kindheitserinnerung in uns wach werden. Denn wir dürfen uns von Herzen freuen, weil unser Weihnachtsbesuch vielmehr und unvergleichlich größer ist als jeder Staatsbesuch.  Gott ist es selbst, der hat Mensch werden wollen, der zu uns kommt und seine Allmacht mit unserer Menschlichkeit tauscht. In diesem Kind im Stall liegt die tiefste Liebe unseres Gottes im Futtertrog in Betlehem. Dort steckt der Schlüssel zu allen Türen unseres Lebens, unseres menschlichen Miteinanders und unseres Glaubens. In diesem Stall finden wir den, der kam und bei uns bleibt und bei uns ist bis heute. Er wartet auf  jeden von uns und hält allen den Schlüssel bereit, die ihre Türen öffnen wollen.  Die Begegnung mit diesem größten aller Gäste, mit diesem Kind in der Krippe, ist keine Begegnung  für ein oder zwei Tage. ER - der immer bei uns ist - so wie er es versprochen hat, wartet jeden Tag auf uns. Wenn wir Weihnachten in diesem Wissen feiern, dann hat es Auswirkungen, dann ereignet sich die Menschwerdung Gottes in uns und durch uns jeden Tag. Dann stimmt es, was der Text eines Liedes sagt:  

 

Menschen hoffen von Anbeginn,

hoffen trotz aller Dunkelheiten,

Menschen suchen nach Heil und Sinn,

finden Antwort in Betlehem. 


Menschen suchen von Anbeginn,

suchen trotz aller Sicherheiten,

Menschen suchen nach Ziel und Sinn,

finden Antwort in Betlehem. 


Menschen lieben von Anbeginn,

lieben trotz aller Traurigkeit,

Menschen fragen nach Glück und Sinn,

finden Antwort in Betlehem. 

 

 

 

Patrick Winter

 

 

 

Aktueller Stand

 Letzte Änderungen: (17.12.2016)

- Kirchenkurier zum Herunterladen bereitgestellt

- Gottesdienstordnung aktualisiert

 

 

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